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Abb. Vincent van Gogh, Selbstbildnis vor der Staffelei, 1888, Abb.: Wikimedia Commons

Vincent van Gogh

Der weltbekannte Maler und Zeichner Vincent van Gogh kam am 30. März 1853 im niederländischen Städtchen Zundert als Sohn des dort ansässigen Pfarrers Theodorus van Gogh zur Welt. Vincent van Gogh gilt heute als einer der Wegbereiter der modernen Malerei und hinterließ ein umfangreiches Werk. Bemerkenswert daran ist, dass er sich erst im Alter von 27 Jahren entschloss Maler zu werden. Seine bis heute bekannten 864 Gemälde und über 1.000 Zeichnungen entstanden zum allergrößten Teil in den letzten zehn Jahren seines kurzen Lebens. Heute zählt van Gogh zu den bekanntesten und beliebten Malern der Welt. Dazu hat sicherlich auch der regelrechte „Van-Gogh-Mythos“ beigetragen, der in den Jahren nach seinem Tod um diesen Künstler entstanden ist. Auf der einen Seite stehen sein bewegtes Leben, seine psychische Erkrankung und sein früher tragischer Tod. Auf der anderen Seite sein künstlerisches Schaffen, das zu seinen Lebzeiten nicht die Aufmerksamkeit erhielt wie heute. Seine Bilder haben auf dem heutigen Kunstmarkt zu einer wahren Preisexplosion geführt. Dies alles hat unsere Sichtweise auf diesen ungewöhnlichen Künstler beeinflusst. Sein Leben und sein Schaffen sollen im Mittelpunkt dieses Vortrages stehen, wobei auch der Versuch unternommen werden soll Mythos und Wahrheit zu trennen.

Mi 15.02. um 11.00 Uhr
Ein Bildvortrag mit Jörg Bock.
Eintritt 4 € Anmeldung erbeten unter 030/516 560 04/5

Out of Frame, 2020, Öl, auf Leinwand, 120 X 120 cm

Halim Karabibene

Traumhafte Realitäten
Malerei

In meiner Malerei habe ich immer versucht, eine primäre Faszination zu finden, die ich in meiner Kindheit vor den römischen Mosaiken des Bardo-Museums oder vor der populären Glasmalerei in Tunesien erlebt habe. Es waren Fenster zu einer verzauberten Welt, die ich durch die Praxis des Malens immer noch versuche zu öffnen, dann zu durchschauen auf unterschiedliche Weise.
Was ich dort sehe, ist eine Art verlorenes Paradies, Charaktere und Räume einer hybriden Mythologie, gewalttätig und komisch zugleich, tragisch und magisch.
Eine Inszenierung in zwei Dimensionen, die uns aber zu einer Lektüre in mehreren Dimensionen führt, darunter auch die der „inneren Notwendigkeit“. Malerei als Fenster zu unseren inneren Landschaften, zwischen Realität und Traum.
Halim Karabibene, Berlin 2022

Vernissage: Di 17.2. um 18.00 Uhr
Ausstellung vom 18.2. bis 14.3.2023